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Der motivierte Mitarbeiter/die motivierte Mitarbeiterin

In Ihrem Betrieb sind alle wiederkehrenden Aufgaben fest verteilt und alle haben viel Arbeit. Jedoch hat einer Ihrer Mitarbeiter/innen ihre Aufgaben immer zügig erledigt und fragt Sie, ob er/sie weitere Aufgaben übernehmen kann, da er/sie unausgelastet ist.

kurzimpulse

Nun können Sie ihn/sie entweder abweisen, da jede/r Mitarbeiter/in ihre festen Aufgabenbereiche hat und niemand mehr oder weniger machen soll, als die anderen Kollegen. Oder aber Sie bitten ihn/sie zu einem Personalentwicklungsgespräch in Ihr Büro. Wichtig hierbei ist die gute Vorbereitung des Gesprächs von beiden Seiten aus. Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung und auch für die Durchführung des Gesprächs. Sorgen Sie dafür, dass sie ungestört miteinander sprechen können. Legen Sie für sich Ziele fest, was Sie mit dem Gespräch erreichen wollen. Handelt es sich bei dem/der Mitarbeiter/in um eine fähige Kraft, die bereit ist mehr Arbeit und Verantwortung zu übernehmen, überlegen Sie sich, welche Aufgaben Sie an ihn/sie delegieren können. Der Reifegrad der Mitarbeiter/in ist hierbei sehr entscheidend. Ist der/die Mitarbeiter/in engagiert, verfügt jedoch noch nicht über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, ist er/sie fähig aber noch nicht bereit? Geben Sie ihm/ihr Aufgaben, bei denen er/sie sich entwickeln kann und seine/ihre Kompetenzen erweitern kann. Sowohl bei der Entwicklung als auch der Delegation ist es wichtig, dass die Aufgabenabwicklung von dem/der Mitarbeiter/in selbstständig absolviert wird, Sie jedoch die finale Kontrolle behalten. Delegationsfähige Arbeiten sind beispielsweise die Vorbereitung und gegebenenfalls auch die Leitung von Teambesprechungen oder die Entwicklung von Gestaltungskonzepten in Ihrem Betrieb. Zur Entwicklung der Mitarbeiter/innen eignen sich Lehrgänge und Fortbildungen oder auch Spezialisierungen. Bei dem Delegationsgespräch ist es wichtig, die neue Aufgabe genau zu benennen und ein Ziel zu formulieren. Machen Sie transparent, wieso genau diese/r Mitarbeiter/in diese Aufgabe übernehmen soll und klären Sie ab, ob der/die Mitarbeiter/in Bedenken hat oder mit der Aufgabe einverstanden ist. Bieten Sie aktiv Hilfe und Unterstützung an und überprüfen Sie am Schluss das Ergebnis. So können Sie Ihre Mitarbeiter/innen entsprechend Ihrer Motivation in die Arbeit einbinden.
Bei Fragen / Interesse stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Verfasser: Nina Saas

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